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Kinderkrippen & Kindergärten

Kindergärten sind für Kleinkinder ideal zum Erlernen von Sozialkompetenzen und um Kontakte zu Gleichaltrigen zu knüpfen. Unsere Aufgliederung der verschiedenen Ansätze soll Eltern helfen, das Angebot zu finden, das für ihren Nachwuchs das Beste ist.

Während die „Fröbel-Pädagogik“ neben der Kinderbetreuung vor allem die Erziehung und Bildung in den Vordergrund rückt, fördert die „Reggio-Pädagogik“ gezielt individuelle Kinderstärken. Die „Montessori-Pädagogik“ arbeitet nach der Maxime „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Bei der „Natur- und Waldpädagogik“ steht das Erleben sowie Bewahren der Natur im Vordergrund. „Heilpädagogik“ und „Integrativer Ansatz“ zeichnen sich durch die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen oder Beeinträchtigungen aus. Der „Situationsansatz“ zielt auf das Lernen anhand alltäglicher Situationen ab. Unsere Kindergärten der „offenen Arbeit“ folgen dem Konzept auf entwicklungspotenziale der Kinder vertrauen zu können.

Bei Fragen zu den jeweiligen pädagogischen Konzepten sprechen Sie uns einfach an.

Fröbel-Pädagogik

In diesem Bereich haben wir für Eltern alle Kindergärten und -krippen zusammengefasst, die im besonderen Maße den Lehren des deutschen Pädagogen Friedrich Wilhelm August Fröbel verpflichtet sind.

Der Begründer der Institution Kindergarten erweiterte in Deutschland erstmals den klassischen Aufgabenbereich der damals primär auf die Betreuung beschränkten „Kinderbewahranstalten“ um die Elemente Bildung und Erziehung.

Mithilfe der Fröbel-Pädagogik sollen sich Kinder durch eine ganzheitliche Erziehung in freie, denkende Individuen entwickeln. Dabei nehmen spielerische Lernformen, das Erleben der Natur, Bewegungsspiele sowie das freie Spiel zentrale Rollen in der kindlichen Frühentwicklung ein. Statt allgemeiner und im Vorfeld streng definierter Lernziele legt die Fröbel-Pädagogik besonderen Wert darauf, die spezifischen Talente jedes Kindes zu fördern.

Montessori-Pädagogik

Wenn Sie nach einer Einrichtung suchen, die nach dem Montessori-Konzept arbeitet, finden Sie an dieser Stelle detaillierte Informationen zu unserem Montessori-Kinderhaus.

Im Zentrum des von Maria Montessori entwickelten pädagogischen Konzepts steht das Kind als Individuum, das dementsprechend auch einer auf seine individuellen Fähigkeiten abgestimmten Förderung bedarf. Als typische Lernmethoden setzte die italienische Ärztin und Reformpädagogin auf Freiarbeit und offenen Unterricht. Dabei agieren Erwachsene als Begleiter des Kindes und gewähren ihm innerhalb feststehender Regeln besondere Freiheiten beim Lernen.

Dieses Konzept des „Lernen lassen“ schließt teilweise auch das Begehen von Fehlern ein, um daraus wiederum zu lernen. Durch das genau auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Lernen wird das Kind zum Baumeister seiner selbst und soll Selbstständigkeit entsprechend dem bekannten Montessori-Motto „Hilf mir, es selbst zu tun“ erlangen.

Natur-/ Waldpädagogik

Wenn Sie für Ihr Kind einen Kindergarten suchen, bei dem die Natur- bzw. Waldpädagogik im Zentrum steht, finden Sie in dieser Übersicht die passende Einrichtung. Die Grundidee des Konzepts besteht darin, Natur und Wald als Lern- und Erlebnisort zu zeigen.

Deswegen sollten Kinder immer, wenn es das Wetter zulässt, in der Natur unterwegs sein und dabei nicht nur spielerisch wichtige ökologische Zusammenhänge lernen, sondern beispielsweise auch ihr Spielzeug selbst gestalten.

Dabei gibt es viel zu entdecken und kein Tag gleicht dem anderen. So lassen sich spielerisch wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung – wie zum Beispiel die Beobachtungsgabe, Fantasie, Motorik, Neugier oder Sozialverhalten – in einem spannenden und natürlichen Umfeld fördern. Außerdem entwickeln Kinder hier ein enges und positives Verhältnis zu Natur und Wald.

Offene Arbeit

Hier haben wir für Sie Einrichtungen zusammengestellt, die die Betreuung von Kindern nach dem Prinzip der Offenen Arbeit gestalten. Hier handelt es sich weniger um ein fertiges pädagogisches Grundgerüst, das ein einzelner Pädagoge gestaltet hat, sondern vielmehr um ein aus der Praxis stammendes und immer wieder weiter entwickeltes Konzept, das einzelne Elemente der Theorien mehrerer Reformpädagogen aufgreift, darunter etwa Maria Montessori oder Alexander Sutherland Neill.

Im Kern geht es bei der Offenen Arbeit darum, Kindern statt starrer Programmpläne, flexible und bestmögliche Lernvoraussetzungen zu bieten und sie bei der Gestaltung des Lernprozesses zu unterstützen. Dem liegt ein Grundbild des Kindes als aktives, interessiertes und neugieriges Individuum zugrunde. Erzieher und Erzieherinnen können sie dabei je nach Situation begleiten, beraten, motivieren, unterstützen und zuhören.

Reggio-Pädagogik

In diesem Bereich finden Sie Kindergärten, bei denen in der täglichen Arbeit die Reggio-Pädagogik im Zentrum steht.

Dieses Pädagogik-Konzept wurde in den 1970er Jahren in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia entwickelt und hat die Besonderheit, dass hier nicht gegen die Schwächen, sondern vielmehr mit den Stärken des Kindes gearbeitet wird. Außerdem sieht dieses Konzept die Pädagogik als Aufgabe der ganzen Stadt an, was bedeutet, das auch die Eltern und andere Organisationen in die Erziehung einbezogen werden.

Der pädagogische Ansatz ist durch Ganzheitlichkeit, Offenheit sowie Optimismus gekennzeichnet. Das Kind soll die Möglichkeit erhalten, durch Projekte und Experimente Dinge selbst herauszufinden, ist aber gleichzeitig auch Teil einer Gemeinschaft, die ihm Halt gibt. Den Lernprozess versteht die Reggio-Pädagogik als Auseinandersetzung mit der Umwelt, die das Kind durch das Erforschen und Entdecken immer mehr begreifen soll. Dementsprechend dürfen Erzieher und Erzieherinnen hier nicht als allgegenwärtige Problemlöser angesehen werden, sondern vielmehr als eine von vielen helfenden Säulen, die das Kind bei seiner Entwicklung begleiten und unterstützen.

Kleinkind-Pädagogik

Im Bereich „Kinderkrippen und Kleinkindpädagogik“ haben wir für Eltern die Angebote zusammengefasst, die sich vor allem an Kinder im Alter von bis zu vier Jahren richten. In diesen Einrichtungen stehen die spezifischen Bedürfnisse von Kindern dieser Altersgruppe im Vordergrund.

Im Rahmen des Konzepts der Kleinkindpädagogik nehmen Fachkräfte auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder explizit Rücksicht und kreieren für sie eine familienähnliche Geborgenheit und eine entspannte Atmosphäre, in der sie sich wohlfühlen können.

Dazu gehört auch die Berücksichtigung von verschiedenen Essensvorlieben oder Schlafrhythmen. Bei vielen Kinderkrippen, die sich auf die Kleinkindpädagogik spezialisiert haben, nimmt das Erleben der Natur und die soziale Interaktion mit Gleichaltrigen einen hohen Stellenwert ein.

Integrativer Ansatz

In Kindergärten mit integrativem Ansatz lernen Kinder mit und ohne Behinderung sowohl mit- als auch voneinander. Wichtig ist, dass hier nicht nur behinderte Jungen und Mädchen eine genau auf sie zugeschnittene Förderung erhalten, sondern auch Kinder ohne Behinderung entsprechend ihrer Entwicklungsstandes lernen können.

Ziel ist es, eindimensionales Schubladendenken und Ausgrenzungen zu überwinden, Toleranz und soziale Kompetenzen zu entwickeln sowie auf die heterogenen Bedürfnisse aller Kinder einzugehen. Möglich wird dies durch den Einsatz von speziell für diese Herausforderung ausgebildeten Kräften, die behinderte wie nicht behinderte Kinder gleichermaßen fachkundig betreuen, fördern und unterstützen. Unterstützt wird dieses darüber, dass Kinder miteinander lernen, dass jedes Kind seine Ressourcen hat, von denen man lernen kann.

Heilpädagogik

Kindergärten, die mit dem heilpädagogischen Ansatz arbeiten, richten sich vor allem an Jungen und Mädchen, deren Fähigkeiten nicht ihrem Alter entsprechend entwickelt sind oder die mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung zu kämpfen haben.

Entsprechende Beeinträchtigungen können sowohl emotionaler, kognitiver als auch motorischer oder sozialer Natur sein.

Mithilfe spezieller Methoden, die aus dem praktischen Umgang mit beeinträchtigten Jungen und Mädchen heraus entstanden sind, gehen die speziell geschulten Pädagogen auf jedes Kind gezielt ein, fördern es und motivieren es zum Lernen. Im Vordergrund stehen hierbei die heilpädagogische Entwicklungsförderung, Rhythmik sowie Spieltherapie.

Situationsansatz

In Kindergärten mit Situationsansatz greifen Erzieherinnen und Erzieher gezielt Situationen auf, die Kindern im Alltag begegnen. In speziellen Projekten, in deren Planung, Durchführung und Nachbereitung die Kinder immer mit eingebunden sind, lernen Jungen und Mädchen, diese verschiedenen Lebenssituationen zu meistern.

Durch diese Art des sozialen, situativen Lernens sollen sich Kinder zu verantwortungsvollen und selbstbewussten Menschen entwickeln. Beim Situationsansatz stehen nicht starre Stundenpläne, sondern vielmehr die Kinder sowie ihre Interessen und Wünsche im Vordergrund.

Dementsprechend wird der Tag in Kindergärten mit Situationsansatz vor allem entsprechend der Bedürfnisse der Jungen und Mädchen strukturiert.